Das Akronym OPeRAte steht für

 

Orchestrierung von Prozessketten für eine datengetriebene Ressourcenoptimierung in der Agrarwirtschaft und -technik

 

Während der Arbeiten auf dem landtechnischen Betrieb werden eine Vielzahl von Daten genutzt und es entstehen eine Vielzahl von neuen Daten. Für einzelne Arbeiten oder Arbeitsschritte wird eine überschaubare Anzahl von Daten genutzt und die entstanden Daten lassen sich sehr gut überschauen und bewerten, z.B. die Erträge einer Fläche oder viel Flüssigmist ist auf einer Fläche auszubringen.

 

 

Werden jedoch z.B. diese beiden Beispiele bereits miteinander kombiniert, also wie hoch ist der Nährstoffbedarf einer Fläche aufgrund der zu erwarteten Ernte, und diese Erwartung wird anhand der vorliegenden Ernteergebnisse abgeleitet, sind bereits eine Vielzahl von verschiedenen Daten zu berücksichtigen. Wird des weiteren die Düngung mit organischen und mineralischen Düngemittel kombiniert sowie die Bewirtschaftung auf Teilflächenbasis durchgeführt, erhöht sich die zu bearbeiteten Datenmenge deutlich.

Hierfür haben Farmmanagementsysteme ein enormes Potential als eine anwendungsübergreifende Datenplattform zur Erstellung und Optimierung von Datenabläufen in Prozessen und auch zwischen verschiedenen Prozessketten innerhalb eines Betriebs und bei der überbetrieblichen Zusammenarbeit zu sein. Es gilt die einzelnen Prozesse(‑schritte) und die notwendige Datengrundlage sowohl in eine anwendungsspezifische und als auch in eine anwendungsflexibele sowie anwenderoriente Lösung zu integrieren. Bislang fehlt eine übergeordnete Prozesssicht.

 

Hier setzt OPeRAte an:

Es werden Verfahren zur Erstellung und Nutzung komplexer Prozessketten für eine automatisierte, datengetriebene Ressourcenoptimierung unter Einhaltung des Datenschutzes erforscht.